In diesem Artikel findest du 33+ Neujahr Journaling Fragen für den Jahreswechsel, die dir helfen, Altes bewusst loszulassen, innere Klarheit zu finden und dich ohne Druck auf das neue Jahr auszurichten.
Das neue Jahr ist da. Und für viele fühlt sich das weniger nach „oh endlich, neues Jahr“ an, sondern eher nach Überforderung.
Ich erlebe oft, dass genau an diesem Punkt der Kopf übernimmt. Man denkt darüber nach, was sich ändern soll, was besser laufen müsste, was man sich vorgenommen hat. Und je mehr man darüber nachdenkt, desto größer wird der Druck, jetzt richtig zu starten und bloß nichts falsch zu machen.
Für viele fühlt sich das neue Jahr deshalb gar nicht wie ein klarer Startpunkt an. Eher wie etwas, das noch offen ist vom letzten Jahr. Man ist zwar im neuen Jahr angekommen, innerlich aber noch nicht ausgerichtet. Und trotzdem entsteht schnell dieser Anspruch, jetzt festlegen zu müssen, wie es laufen soll, was man will, wo es hingeht.
Genau hier macht Journaling Sinn. Nicht, um sich sofort Ziele zu setzen oder Entscheidungen zu treffen. Sondern um erst einmal wahrzunehmen, was im neuen Jahr überhaupt da ist – bevor man anfängt, es zu formen.
Warum Journaling zum Jahreswechsel so viel verändert
Auch wenn das neue Jahr begonnen hat, ist innerlich nicht automatisch alles neu. Vieles läuft weiter. Gedanken, Gefühle, Entscheidungen, die man zwar verstanden hat, aber nie wirklich gespürt. Genau das sorgt oft für diese innere Unruhe, die man am Jahresanfang so schwer greifen kann.
Viele reagieren darauf mit Struktur. Pläne, Vorsätze, neue Routinen. Das kann helfen, aber nur bis zu einem Punkt. Denn das, was innerlich noch keinen Platz hatte, lässt sich nicht überspringen. Es zeigt sich trotzdem deutlich.
Man kann vieles verstehen und trotzdem nicht weiterkommen. Nicht, weil man es nicht kapiert hat, sondern weil Verstehen nicht das Gleiche ist wie Verarbeiten. Gefühle lassen sich nicht wegargumentieren. Auch nicht mit guten Gründen. Was nicht gefühlt wurde, bleibt im System. Selbst dann, wenn man denkt, man sei längst darüber hinweg. Gerade zum Jahresanfang kommt das oft still und leise hoch.
Journaling setzt genau hier an. Nicht als Lösung, nicht als Methode. Sondern als Zwischenraum. Schreiben hält an. Es zwingt nicht zur Entscheidung, sondern zur Wahrnehmung. Und oft reicht genau das, damit sich innerlich etwas ordnen kann.
Wie Journaling funktioniert
Mach dein Ding draus. Du brauchst kein Ritual, kein besonderes Setting und auch keinen festen Zeitpunkt. Setz dich hin, wenn es für dich passt. Schreib, wenn du merkst, dass innerlich gerade viel los ist oder eben auch, wenn sich alles leer anfühlt.
Es geht nicht darum, gute Antworten zu finden. Und auch nicht darum, irgendwas logisch zu erklären. Schreib das, was da ist. Auch wenn es unsortiert ist. Auch wenn es sich widerspricht. Genau das ist der Punkt.
Schreib langsamer, als dein Kopf denkt. Bleib bei dem, was du fühlst, nicht bei dem, was sinnvoll klingt. Wenn nichts kommt, dann kommt eben nichts. Dann sitzt du da und schreibst vielleicht einen Satz oder auch gar keinen. Das ist okay.
Wenn Widerstand auftaucht, hör nicht sofort auf. Genau da wird es oft ehrlich. Nicht, weil du etwas lösen musst, sondern weil du merkst, dass du gerade nicht ausweichen kannst.
Du musst diese Fragen nicht alle durcharbeiten. Manchmal reicht eine einzige Frage. Nimm also einfach die Fragen, die du gerade brauchst. Journaling ist kein Tool, mit dem du etwas erreichen musst. Es ist für deine innere Klarheit.
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Die 33 Journaling-Fragen für dein neues Jahr
Rückblick & Loslassen
Was hat mich im letzten Jahr mehr Kraft gekostet, als ich mir eingestanden habe?
Wo habe ich mich angepasst, obwohl etwas in mir dagegen war?
Welche Situationen habe ich klein geredet, obwohl sie mich innerlich bewegt haben?
Was fühlt sich noch nicht abgeschlossen an?
Wo habe ich mich selbst übergangen?
Welche Entscheidungen wirken noch nach?
Was trage ich weiter mit mir, obwohl es mir nicht mehr dient?
Welche Gefühle habe ich vermieden?
Wo war ich härter zu mir als nötig?
Was darf ich bewusst nicht mitnehmen?
Wofür darf ich mir selbst verzeihen?
Innere Klarheit
Was fühlt sich gerade schwer an, ohne dass ich es erklären kann?
Wo spüre ich Leere?
Was fühlt sich ruhig an?
Wo taucht Widerstand auf, wenn ich an die Zukunft denke?
Was gibt mir gerade Halt?
Was raubt mir Energie, auch wenn es nach außen „okay“ wirkt?
Welche Rolle passt nicht mehr zu mir?
Wo bin ich ehrlicher geworden?
Was wünsche ich mir, ohne zu wissen wie?
Was brauche ich jetzt wirklich?
Ausrichtung & Zukunft
Wie möchte ich mich fühlen?
Welche Qualität soll mein Alltag haben?
Was darf leichter werden?
Was möchte mein Körper erleben?
Welche Energie möchte ich nähren?
Was darf wachsen, ohne Druck?
Wo darf ich mir mehr Raum geben?
Wofür darf ich mich öffnen?
Was möchte ich mir erlauben?
Worauf darf ich vertrauen?
Was darf entstehen, ohne dass ich es kontrolliere?
Weitere Ideen fürs Schreiben
- Brief an das alte Jahr schreiben. Nicht zum großen Loslassen, sondern um innerlich einen Punkt zu setzen.
- Eine Seite nur mit Gefühlen. Ohne Erklärung, ohne Sinn, ohne Zusammenhang.
- Freies Schreiben ohne Frage oder Struktur. Einfach anfangen und schauen, was kommt.
- Mit geschlossenen Augen schreiben, wenn du merkst, dass du sehr im Kopf bist und alles kontrollieren willst.
Es gibt kein richtig oder falsch. Mach das, was sich für dich gerade gut für dich anfühlt.
Und wie es danach weitergeht
Beim Journaling tauchen oft Dinge auf, die man vorher nicht klar gesehen hat. Gedanken oder innere Sätze, die plötzlich Sinn machen, weil sie etwas auf den Punkt bringen, das schon länger da war.
Aus genau diesen Sätzen kannst du dir später Affirmationen schreiben. Nicht, um dir irgendwas schönzureden, sondern um das, was du erkannt hast, bewusst mitzunehmen. Solche Affirmationen helfen dabei, neue Gedanken im Alltag präsenter zu machen. Sie erinnern dich immer wieder an das, was für dich wichtig ist und sich richtig anfühlt.
Wenn du einen Satz öfter liest oder hörst, prägt er sich ein. Und genau so kann sich mit der Zeit auch etwas verändern, weil du innerlich anders reagierst, anders denkst, andere Entscheidungen triffst.
Wie du aus deinem Journaling konkrete Neujahrsaffirmationen formulierst und worauf es dabei ankommt, erkläre ich dir im nächsten Artikel zu Neujahrsaffirmationen. (coming soon)
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